Fröndenberg / Unna: Rohrweihen, Rebhühner, Rauchschwalben, Kolkraben, Graureiher, u.a. (im Dauerregen!), 11.08.2017 (B.Glüer)

11.August 2017

Beim heutigen – teils sintflutartigen – Dauerregen mit 23 l/m² (Frdbg.) konnte man bei vielen Mitgeschöpfen, die das Wetter im Freien zu ertragen hatten und nicht die Flucht auf die trockene Couch antreten konnten, nur großen Respekt empfinden! Vielerorts flogen Schwalben auf der Suche nach letzten Fluginsekten unter Bäumen oder hockten wie Perlen aufgereiht auf Drähten, Zäunen oder Ähnlichem. Allein zwischen Frdbg.-Bausenhagen und UN-Siddinghausen waren entlang der Allee-Linden und an Waldrändern ~250 Rauchschwalben.
Südlich Frdbg.-Ostbüren konnte heute eine fünfköpfige Rebhuhnfamilie in den Bio-Gemüsefeldern ausgemacht werden.
Im Hemmerder Ostfeld saßen 3 Rohrweihen reglos auf einem gegrubberten Feld und warteten auf besseres Wetter (das nicht kam!). Ein Jungfuchs nutzte die menschenleere Straße „Zum Dörgänger“ als ungestörte Wandertrasse – mit teils auf ihn hassenden Rauchschwalben.

In den Hemmerder Wiesen auch heute unter anderem 14 Graureiher, 1 Rotmilan, 4 Mäusebussarde, 2 Kolkraben und 2 Turmfalken, die eine frisch gemähte Wiese nach Mäusen absuchten. Auch hier ~30 Rauchschwalben niedrig über dem Grün.

Vorgestern noch in gleißendem Sonnenlicht nahe dem Hemmerder Schelk: Sperberweibchen mit spezieller Jagdtaktik versucht aus kurzen Segelflügen auf Kleinvögel zwischen den Rapsstoppeln zu stoßen, 09.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

Vorgestern noch in gleißendem Sonnenlicht nahe dem Hemmerder Schelk: Sperberweibchen mit spezieller Jagdtaktik versucht aus kurzen Segelflügen auf Kleinvögel zwischen den Rapsstoppeln zu stoßen, 09.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

Bei heutigem Dauerregen versuchen Schwalben vielerorts vor allem Energie zu sparen und noch ein Minimum an regenresistenten Fluginsekten zu erhaschen..., 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

Bei heutigem Dauerregen versuchen Schwalben vielerorts vor allem Energie zu sparen und noch ein Minimum an regenresistenten Fluginsekten zu erhaschen..., 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

... die Rapsstoppeln bieten Ruheplätze und hier und da ein Insekt, 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

... die Rapsstoppeln bieten Ruheplätze und hier und da ein Insekt, 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

Für die Rebhühner bei Frdbg.Ostbüren ist Regen noch das kleinste Problem, 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

Für die Rebhühner bei Frdbg.Ostbüren ist Regen noch das kleinste Problem, 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

Die Rohrweihen im Hemmerder Ostfeld wollen das ungemütliche Wetter erstmal `aussitzen´ (links ein adultes - rechts ein vorjähriges Männchen)..., 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

Die Rohrweihen im Hemmerder Ostfeld wollen das ungemütliche Wetter erstmal `aussitzen´ (links ein adultes - rechts ein vorjähriges Männchen)..., 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

... wenige Meter daneben folgt ein diesjähriger Jungvogel ihrem Beispiel, 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

... wenige Meter daneben folgt ein diesjähriger Jungvogel ihrem Beispiel, 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

Manch scheues Wildtier - wie dieser Jungfuchs - kann den menschenleeren Straßen auch Vorteile abgewinnen, 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

Manch scheues Wildtier - wie dieser Jungfuchs - kann den menschenleeren Straßen auch Vorteile abgewinnen, 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

Zwischen den diesjährigen Mäusebussarden gibt der Kolkrabe eine stattliche Erscheinung ab (Hemmerder Wiesen), 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

Zwischen den diesjährigen Mäusebussarden gibt der Kolkrabe eine stattliche Erscheinung ab (Hemmerder Wiesen), 11.08.2017 Foto: Bernhard Glüer

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