Monatsarchiv für Mai, 2012

Schwerte: Schleiereule, Steinkauz, Wachtelkönig, 31.05.12 (Beob.: W. Pitzer, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Schwerte(TK25 4511)- Vorläufiges Ergebnis der Eulensaison 2012: Schleiereule: 10 Brutpaare mit 61 Eiern gesamt und bisher 47 Jungvögeln. Steinkauz: 11 Butpaare mit bisher 39 Jungen. Heute am 31.05.12 hörte ich bei meinen Eulenkontrollen auf der Grürmannsheide (Nähe Rotes Haus) aus einem Maisfeld des öfteren den Wachtelkönig.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Schwerte: Kein Steinkauz, Zaunkönig, 31.05.12 (Quelle/Beob.: www.agon-schwerte.de / U. u. D. Ackermann)

Schwerte (TK25 4511): Bei der Kontrolle der seit Jahren immer wieder genutzten Steinkauz-Nisthilfe aus einem hohlen Baumstamm im oberen Offerbachtal war keine Brut festzustellen. Spinnweben in der Höhle deuten darauf hin, dass der Kauz den Brutplatz aufgegeben hat. In einem angrenzenden offenen Schuppen, in dem oft gearbeitet wird, hat ein Zaunkönig sich einen besonderen Nistplatz zwischen Isolierschlauch, Drahtringen und Ketten ausgesucht [Foto unter www.agon-schwerte.de].

Donnerstag, 31. Mai 2012

Bergkamen: Waldohreulen, Kiebitz am 31.05.2012 ( Kerstin Zenker)

Weddinghofen: Nun ist es soweit. Die jungen Waldohreulen haben ihren Nistbaum verlassen und hüpfen in den benachbarten Bäumen umher.
In der Nähe vom Mühlenbruch auf den Feldern konnten wir wieder 5 Kiebitze zählen

Hausrotschwanz

Waldohreule am 31.05.12 Foto: Kerstin Zenker

Hausrotschwanz

Foto: Kerstin Zenker

Hausrotschwanz

Foto: Kerstin Zenker

Hausrotschwanz

Kiebitz am 31.05.12 Foto: Uwe Zipp

Donnerstag, 31. Mai 2012

Fröndenberg: Flußregenpfeifer und Steinkäuze am 31.05.2012 (Gregor Zosel)

Heute am frühen Morgen saß ein Steinkauz in der Streuobstwiese am Hellkammer /Bausenhagen. Ein weiterer Steinkauz in einem Obstbaum auf der Wiese nördlich von Bausenhagen.
Am Mittag ist das verschollen geglaubte Flußregenpfeiferpaar auf der Kiebitzwiese wieder aufgetaucht. Immer noch balzend konnte ich sie unterhalb des zukünftigen Aussichtshügel ausmachen.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Kreis Unna: Dohle – Vogel des Jahres 2012 – unter der Obhut engagierter Schornsteinfeger

Im Kreis Unna brütet der Vogel des Jahres, die Dohle, zu einem hohen Prozentsatz in und auf Schornsteinen. Nicht jeder dieser Brutplätze ist stillgelegt und „kalt“. Da die Dohle nicht mit Nistbaumaterial geizt und manchmal erhebliche Mengen Astwerk einträgt, kann das in ungünstigen Fällen zu lebensgefährlichen Situationen für die Bewohner betroffener Häuser führen, da die Heizungsabluft nicht mehr ordnungsgemäß durch den Schornstein entweichen kann. Dies führt nicht selten zu prophylaktischen Entfernungen von Dohlenbruten. Eine Schlüsselstellung zum Erhalt der städtischen Dohlenkolonien kommt daher den Schornsteinfegern zu.
Von dem alltäglichen Konflikt zwischen den Heizungsinhabern und den Dohlen und einem sehr positiven Problembewußtsein berichtet jetzt Hendrik Schwirkmann, Schornsteinfeger im Bereich Unna:
„Man findet hier viele Häuser, die optimale Nistmöglichkeiten bieten und bei denen die Modernisierung zum Glück an den Schornsteinen vorbei gegangen ist. Im Gegenteil, gerade die Modernisierung hat die Möglichkeiten erst ermöglicht, irgendwann brauchte man nur noch einen Schacht für eine Zentralheizung, wo doch früher in jedem Raum ein Ofen war. In den genannten Straßen finden sie eine Vielzahl von 4-Familienhäusern wo bis zu zehn Schornsteinschächte unbelegt sind.
Oft werden bei Neueindeckung der Dachflächen unbenutzte Schornsteine abgetragen. Da kann man nur hoffen, dass sich die Investitionsfreude bei den Wohnungsbaugesellschaften weiterhin in Grenzen hält.
Da die Kontrolle an solchen unbenutzen Schächten eher stichprobenartig erfolgt, kann ich ihnen versichern, dass es eine Dunkelziffer gibt und sich der Bestand zumindest in dieser Gegend erholt hat. Belegte Schornsteine wurden vergittert, unbelegte bewusst nicht.“ . . .
„Im Damaschkeweg wurde ein Nest während seiner Entstehung bemerkt, in diesem Moment Lebensgefahr für die Betreiber einer Gasheizung – am selben Tag entfernt aber nicht direkt vergittert. Das Gitter sollte zwei Tage später eingesetzt werden, da waren unsere Freunde schon wieder eifrig bei der Arbeit und der Schornstein wieder verstopft … Die Menge an Material die ein Pärchen so heranschafft ist beeindruckend. Da füllt sich manchmal ein ganzer blauer Müllsack.
Tatsächlich ließen sich diese klugen Tiere davon überzeugen einen anderen Ort für die Familienplanung zu finden – nur leider ohne die „Fußbodenheizung“, welche für die Nestwärme gesorgt hätte. Ein benachbarter Schacht wurde gewählt.“ . . .
„Bei meiner Arbeit als Schornsteinfeger in Unna bin ich am vergangenen Mittwoch wieder gebeten worden, ein Dohlennest zu entfernen. Als ich festgestellt habe, dass keine Gefährdung vorliegt und der Schornstein unbenutzt ist, habe ich die Eigentümerin überzeugen können die Tiere in Ruhe zu lassen.
Bisher ist es uns immer gelungen, die Nester in der Bauphase zu erkennen und zu verhindern. Kenne einige Nester im Umkreis und habe schon so manchen unbenutzten Schornstein zum Naturschutzgebiet erklärt. Seit mehreren Jahren beobachte ich eine steigende Tendenz der Population in unserem Kehrbezirk. Auch die meisten Kollegen handeln so“.

Herzlichen Dank für diese sehr engagierte und beispielgebende Herangehensweise und den Schutz der Dohlen im Stadtgebiet Unna! Die Naturförderungsgesellschaft für den Kreis Unna hat sich in diesem Kontext bereit erklärt, künstliche Ersatznisthilfen für die Dohle zur Verfügung zu stellen, wenn Schornsteinbruten aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssen – Anfragen bitte an die NFG.

Vogel des Jahres 2012 - die Dohle Foto: Werner Prünte

Vogel des Jahres 2012 - die Dohle Foto: Werner Prünte

Donnerstag, 31. Mai 2012

Selm: Austernfischer, Waldohreule am 30,05.2012 (Uwe Norra)

Abends bei der Radtour Selm-Ternsche sitzt ein schlafender Austernfischer am Kanal. Die jungen Waldohreulen am Ternscher See sind inzwischen groß genug, um aktiv umherzufliegen. Von den Rufen her könnten es vier Jungvögel so weit geschafft haben.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Bergkamen: Wanderfalke, Baumfalke, Weissstorch, Ackerröte am 30.05.2012 (Kerstin Conrad, Stefan Kauwling, Falko Prünte)

Am 30.05.2012 flog gegen Mittag ein beutetragender Wanderfalke die unterste „Lochreihe“ am Kamin des Kraftwerkes Heil an. Im Kasten dort „verstopft“ noch immer der Uhu jede Fortsetzung des Wanderfalken-Glücks.
Am Beobachtungsturm östlich der Ökologiestation in Heil auf Augenhöhe ein Libellen jagender Baumfalke, ein Richtung Rieselfelder Werne abfliegender Weissstorch und ein rufender Kuckuck.
In den Rabatten am Westenhellweg in Bergkamen-Rünthe noch immer einzelne Exemplare der Ackerröte, die sich an diesem Standort bereits seit mindestens 2005 behauptet.

Schwindsüchtig und verloren? Ackerröte im Kampf mit den Elementen, Geister- und Guerilla-Gärtnern auf einer Rabatte am Straßenrand in Bergkamen-Rünthe

Schwindsüchtig und verloren? Ackerröte im Kampf mit den Elementen, Geister- und Guerilla-Gärtnern auf einer Rabatte am Straßenrand in Bergkamen-Rünthe

Rabattenröte - Lebensraum am Straßenrand in Bergkamen-Rünthe, immerhin offenbar lebensfreundlicher als derzeit die Ackerränder, die der Art einstmals ihren Namen gaben und heute verwaist sind, 30.06.2012

Rabattenröte - Lebensraum am Straßenrand in Bergkamen-Rünthe, immerhin offenbar lebensfreundlicher als derzeit die Ackerränder, die der Art einstmals ihren Namen gaben und heute verwaist sind, 30.06.2012

Mittwoch, 30. Mai 2012

Schwerte: Steinkauz, Tafelenten, 30.05.12 (Quelle/Beob.: www.agon-schwerte.de / U. u. D. Ackermann)

Villigst/Ergste: Am Betriebsgebäude Villigst der Wasserwerke Westfalen war unter einem breiten Carport ein junger Steinkauz überfahren worden. Einen zweiten Jungvogel retteten die aufmerksamen Angestellten in einen Karton. Eigentlich sollte er zu einer Aufzuchtstation abgeholt werden. Es wurde aber gemeinsam eine (hoffentlich) bessere Lösung gefunden. Der Karton mit dem Jungvogel, der übrigens einen gesunden Eindruck machte, wurde mit der Öffnung nach vorn in etwa 2,5 m Höhe an der Carportwand festgeklemmt. Der untere halbe Deckel wurde hochgeklappt und befestigt. So konnte der kleine Kauz nicht so leicht herausfallen, und wenn die Mutter am Abend kam, war er leicht für sie erreichbar. Es ist grundsätzlich die bessere Lösung, die Aufzucht von Jungvögeln den eigenen Eltern zu überlassen. Leider werden von mitleidigen Menschen immer wieder vermeintlich verlassene Jungvögel mit nach Hause genommen, und dann wird telefoniert, um die Kleinen wieder „loszuwerden“.
Im Wasserwerksgelände Ergste auf dem östlichen Teich 3 männliche und 2 weibliche Tafelenten (Übersommerer oder noch Durchzügler?). Dort auch eine singende Dorngrasmücke. An den Sandfilterbecken 2 Kiebitze und 2 überfliegende Flussregenpfeifer. Offenbar gab es dort in diesem Jahr keine erfolgreiche Flussregenpfeifer-Brut.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Schwerte: Neuntöter, Bekassine, 30.05.12 (Beob.: H. Göbel, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Westhofen: In den Röllingwiesen habe ich gestern den ersten Neuntöter gesehen. Sie kommen hier immer sehr spät. Mal schauen ob noch welche eintrudeln. Auch Bekassinen sind da. Man sieht sie zwar nicht, aber sie sind da. Gestern konnte ich sehen wie eine ihrem Spitznamen „Himmelsziege“, alle Ehre machte. Weit hinten in den Wiesen flog eine fast senkrecht hoch bis sie kaum noch mit dem Glas zu sehen war, drehte eine Runde am Himmel und ging an gleicher Stelle wieder runter. Das konnte ich bisher immer nur am Dümmer so sehen. In der Regel gehen sie hier aber nur hoch und sind weg.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Fröndenberg: Birkenzeisig, Baumpieper, Grauschnäpper, Stare, 30.05.2012 (B.Glüer),

Gegen Abend ein weiteres Birkenzeisig-Revier am Winkelshof (Golfplatz) mit einem singenden Männchen entdeckt. Westlich des Golfplatzes „Am Neuenkamp“ – nahe dem Küchenberg – mindestens 2 Baumpieperreviere und ebenfalls 2 Grauschnäpperreviere. Im ersten Baumpieperrevier war ausdauernd Gesang zu hören – im zweiten – ebenfalls ausdauernd und anhaltend – Warnrufe, die vermutlich damit zusammenhingen, dass bei meinem Erscheinen ein Traktorfahrer mit Kreiselmäher gerade die Randvegetation des Wirtschaftsweges „niedermachte“ – möglicherweise fiel dieser zweifelhaften Aktion das Nest der Baumpieper zum Opfer.
Auf den Greens des Golfplatzes eine erfreulich große Zahl von Jungstaren (~ 110 Exmpl.).

Mittwoch, 30. Mai 2012

Selm: Blaumeise, Waldohreule, Kuckuck am 29.05.22012 (Uwe Norra)

Junge Blaumeise in meinem Garten, 29.05.2012 Foto: Uwe Norra

Junge Blaumeise in meinem Garten, 29.05.2012 Foto: Uwe Norra

Nachmittags flog mir eine junge Blaumeise ins Haus, die wieder in die Freiheit zurückgetragen werden mußte, wo sie sich kurz erholte und dann abflog.

Abends bei der Radtour Selm-Ternsche war an der Kanalböschung eine jagende Waldohreule zu beobachten, die dann in Richtung Datteln verschwand. Um später mit einer erbeuteten Maus zurückzukommen und zu ihren Jungen zu fliegen. Am Ternscher See Rufe von einem Kuckuck.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Werne: Schwarzmilan und mehr in den Rieselfeldern am 29.05.2012 (K.Nowack)

Heute waren 43 Lachmöwen, etwa 30 Stockenten, ein Paar Schnatterenten, insgesamt 18- 20 Kiebitze, 4 Bluthänflinge, etliche Feldlerchen, und 3 Paare Wiesenschafstelzen  zu beobachten.Zu hören waren Buntspechte und ein Teichrohrsänger. Ein einfliegender Schwarzmilan rundete dann unseren Besuch ab und für die anwesende Pressevertreterin ( mit der wir einen Ortstermin hatten) war  der Schwarzmilan ( wie auch für mich) etwas ganz besonderes.

 

Dienstag, 29. Mai 2012

Fröndenberg / Unna: Birkenzeisig, Großer Fuchs, Steinschmätzer, 29.05.2012 (B.Glüer)

Im eigenen Garten heute Nachmittag ein singender Birkenzeisig. In den Hemmerder Wiesen noch ein Steinschmätzer (w).

Dieser Tage gab es eine erwähnenswerte Fortsetzung des ungewöhnlichen Auftretens Großer Füchse im Kreis Unna (siehe auch Meldung hierzu vom 24.03.2012). Die Fortsetzung hatte eine eher tragische und eine erfreuliche Seite: zunächst musste ich bei einem meiner seltenen Besuche auf unserem Dachboden (ist eher Schleiereulen und Mauerseglern vorbehalten) vor einigen Tagen entdecken, dass ausgerechnet u n s e r Dachboden zur tödlichen Falle für einen Großen Fuchs und mehrere Kleine Füchse geworden war. Bekanntlich suchen diese Falterarten (auch Tagpfauenaugen tun das) bei Schlechtwettereinbrüchen – jedoch auch als Winterversteck auf Dachböden Unterschlupf. Wird es dann wärmer, suchen sie an der hellsten Stelle des Dachbodens den Weg ins Freie – leider ist die hellste Stelle in unserem Falle die Dachluke, die üblicherweise jedoch verschlossen ist, so dass die armen Falter sich am Fensterglas zu Tode flattern oder in Spinnweben landen. Jetzt hatte dieses böse Schicksal tatsächlich auch ein Großer Fuchs ereilt…ausgerechnet in unserem Haus!!!
Nun der erfreuliche Teil der Geschichte: Genau am selben Tag (Sonntag) fiel mir draußen an unserer Hauswand in einigen Metern Höhe eine Raupe auf, die ich mit einem langen Stock herunterangelte. Lediglich als ungewöhnliche Tagfalterraupe identifiziert konnte ich sie zunächst nicht näher bestimmen. Nach Zurhilfenahme einschlägiger Bestimmungsbücher staunte ich nicht schlecht: da war an unserer Hauswand eine Raupe eines Großen Fuchses emporgekrabbelt! Da sie noch nicht verpuppungsreif erschien, hieß es jetzt, die richtige Futterpflanze zu finden. Einige Tests brachten Gewissheit – Salweide sollte es sein. Leider brachte die Kontrolle aller umliegenden Salweidenbüsche keine weiteren Funde, denn üblicherweise leben die Raupen des Großen Fuchses – ähnlich wie beim Kleinen Fuchs – in „Raupennestern“. Immerhin ist es die erste Raupe dieses imposanten Schmetterlings, die ich in meinem Leben sehe, und es wird hoffentlich nicht die einzige sein, die in der Nachbarschaft unseres Hauses unterwegs ist, so dass bald wieder mit einigen (lebenden!) Exemplaren dieses schönen Falters zu rechnen ist…

Die traurigen Reste eines stolzen Falters am Boden unter der verschlossenen Dachluke: Großer Fuchs mit ebenfalls erbärmlich umgekommenen  Kleinen Füchsen, 27.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Die traurigen Reste eines stolzen Falters am Boden unter der verschlossenen Dachluke: Großer Fuchs mit ebenfalls erbärmlich umgekommenen Kleinen Füchsen, 27.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Für mich der bisher erste und einzige Fund einer Raupe des Großen Fuchses im Kreis Unna, 27.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Für mich der bisher erste und einzige Fund einer Raupe des Großen Fuchses im Kreis Unna, 27.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Im dunklen Laub unseres Kirschbaumes - schlecht fotografiert: Birkenzeisig (Fröndenberg-Hohenheide), 29.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Im dunklen Laub unseres Kirschbaumes - schlecht fotografiert: Birkenzeisig (Fröndenberg-Hohenheide), 29.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Dienstag, 29. Mai 2012

Fröndenberg: Buntspecht und andere Holzbohrer, 28.05.2012 (Harald Maas)

Am 28.05.2012 konnte ich in Fröndenberg-Ostbüren im Waldbereich die folgenden Aufnahmen machen:

Buntspecht im Abflug von der Bruthöhlen mit mindestens zwei Jungvögeln bei Fröndenberg-Ostbüren am 28.05.2012 Foto: Harald Maas

Buntspecht im Abflug von der Bruthöhlen mit mindestens zwei Jungvögeln bei Fröndenberg-Ostbüren am 28.05.2012 Foto: Harald Maas

Goldwespe bei Fröndenberg-Ostbüren am 28.05.2012 Foto: Harald Maas

Goldwespe bei Fröndenberg-Ostbüren am 28.05.2012 Foto: Harald Maas

Wespenbock bei Fröndenberg-Ostbüren am 28.05.2012 Foto: Harald Maas

Wespenbock bei Fröndenberg-Ostbüren am 28.05.2012 Foto: Harald Maas

Zangenbock bei Fröndenberg-Ostbüren am 28.05.2012 Foto: Harald Maas

Zangenbock bei Fröndenberg-Ostbüren am 28.05.2012 Foto: Harald Maas

Pantherspanner bei Fröndenberg-Ostbüren am 28.05.2012 Foto: Harald Maas

Pantherspanner bei Fröndenberg-Ostbüren am 28.05.2012 Foto: Harald Maas

Nachtfalter bei Fröndenberg-Ostbüren am 28.05.2012 Foto: Harald Maas

Nachtfalter bei Fröndenberg-Ostbüren am 28.05.2012 Foto: Harald Maas

Dienstag, 29. Mai 2012

Schwerte: Wachtelkönig, 28.05.12 (Beob.: W. Pitzer, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Ergste: Heute am 28.05.12 konnte ich auf unserer Wiese Höfen einen Wachtelkönig hören.

Montag, 28. Mai 2012

Unna / Fröndenberg / Bönen: Wespenbussarde, 28.05.2012 (B.Glüer)

Während sich bisher die Wespenbussarde eher rar machten, konnte man heute noch deutlichen Zug beobachten. Die „Skandinavier“ und „Osteurpäer“ sind eben deutlich später unterwegs in die Brutreviere. Zunächst kreisten über der Mülldeponie (Frdbg.Ostbüren) 2 Exemplare (m. + w.) und zogen schließlich ostwärts ab. Dann – leider weit von meinem Standort entfernt – über dem Steiner Holz mindestens 3 Wespenbussarde unter insgesamt 5 kreisenden Bussarden, die allesamt ostwärts abzogen. Ein weiterer südlich Bönen kreisend.

Eine jüngste Kontrolle vorjähriger Wespenbussardhorste ergab bei Siddinghausen frische Bautätigkeiten mit vielen eingetragenen belaubten Zweigen (obwohl ich hier noch keinen einzigen Wespenbussard gesehen habe – sie verhalten sich offensichtlich sehr heimlich!).
Bei einem vorjährigen, stattlichen Horst nahe Bönen gab es am vergangenen Donnerstag leider eine böse Überraschung: der Horst, der sich auf einem Bergahorn befunden hatte, war verschwunden! Schließlich gaben unübersehbare Spuren im Bodenbewuchs die Erklärung. Es besteht der Verdacht, dass der Horstbaum im Winterhalbjahr gezielt gefällt worden ist. „Blutende“ Schnittränder am Baumstumpf und frischgrüner Stockausschlag zeigten, dass das Fällen Wochen oder Monate zurück lag – aber eben nach der letzten Vegetationsperiode ausgeführt worden sein muss. – Es war in diesem Teil des Waldes nur dieser eine Baum gefällt worden! Der Stamm war abtransportiert worden, doch Reste der Krone und sogar der Wespenbussrhorst konnten noch gefunden werden. Bereits im vergangenen Sommer war an diesem Horst trotz reger Bautätigkeit die Brut unter ungeklärten Umständen nicht weitergeführt worden. (Ein Verfahren zur Ermittlung der Verursacher wird eingeleitet).

Wespenbussarde schrauben  sich in der Thermik über Ostbüren in die Höhe..., 28.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Wespenbussarde schrauben sich in der Thermik über Ostbüren in die Höhe..., 28.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

...ein Weibchen - kenntlich an der diffusen Endbinde im Schwanz und dem weniger ausgeprägten dunklen Flügelsaum..., 28.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

...ein Weibchen - kenntlich an der diffusen Endbinde im Schwanz und dem weniger ausgeprägten dunklen Flügelsaum..., 28.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

...hier ein Männchen mit ausgeprägt dunklem Flügelsaum und breiter Schwanz-Endbinde, 28.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

...hier ein Männchen mit ausgeprägt dunklem Flügelsaum und breiter Schwanz-Endbinde, 28.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

An diesem seit mehreren Jahren von Wespenbussarden besetzten Horst waren in der vergangenen Woche deutlich Bautätigkeiten mit begrünten Zweigen erkennbar, 25.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

An diesem seit mehreren Jahren von Wespenbussarden besetzten Horst waren in der vergangenen Woche deutlich Bautätigkeiten mit begrünten Zweigen erkennbar, 25.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Auch dieser Wespenbussardhorst bei Bönen zeigte im vergangenen Sommer rege Bautätigkeit mit belaubten Zweigen..., 05.07.2011 Foto: Bernhard Glüer

Auch dieser Wespenbussardhorst bei Bönen zeigte im vergangenen Sommer rege Bautätigkeit mit belaubten Zweigen..., 05.07.2011 Foto: Bernhard Glüer

...in diesen Tagen ist nur noch der Stumpf vom Horstbaum übrig..., 25.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

...in diesen Tagen ist nur noch der Stumpf vom Horstbaum übrig..., 25.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

...und Reste von der Baumkrone mit Trümmern des Horstes, 25.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

...und Reste von der Baumkrone mit Trümmern des Horstes, 25.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Montag, 28. Mai 2012

Unna/ Bönen: Rohrweihe, Schwarzkehlchen, Neuntöter und Turteltaube, 28.05.2012 (H.Peitsch)

Gegen Abend konnte ich in den Hemmerder Wiesen ein Schwarzkehlchen und eine Rohrweihe beobachten. Bei beiden Arten handelte es sich um männliche Tiere. Hier auch ein Turmfalke rüttelnd.

Am Gnadenweg in Lenningsen war ein Pärchen Neuntöter auf einer Stromleitung zu sehen, die später in nahe stehenden Bäumen auf Insektenfang gingen.

An der Speckenstraße in Bönen, in Höhe der Sesekebaustelle, suchte eine Turteltaube Nahrung an einer Böschung.

Montag, 28. Mai 2012

Unna: Saatkrähenbrut am 28.05.2012 (J. Schlusen, V. Heimel)

Nachdem wir vor ca. 3 Wochen schon einmal einen Altvogel der Saatkrähe direkt auf einer Wiese vor Zurbrüggen an der Feldstraße entdeckten, fanden wir heute einen fast flüggen Jungvogel benommen mitten auf der Straße.
Unter Androhung mit geöffnetem Schnabel ließ er sich doch recht problemlos einfangen und hinter der Lärmschutzwand im Schatten absetzen, direkt unter dem Brutbaum.

Montag, 28. Mai 2012

Polen: Wachtelkönig, Sperlingskauz und mehr, 17. bis 27.05.2012 (Rolf Nigbur, Benedikt Warnke, Uwe Norra)

Die Rufe von Pirol, Kuckuck und Wachtelkönig lagen fast ständig in der Luft. Und auch sonst war auf unserer 10-tägigen Reise in den Osten Polens einiges zu sehen. Fünf Tage lang beobachteten wir in den Sümpfen von Biebrza und Narew, um dann nach Bialowieza zu wechseln und uns in den dortigen Wäldern umzuschauen. So illustre Arten wie Schwarzstorch, Waldwasserläufer, Rauhfußkauz, Sperlingskauz, Grauspecht, Weißrückenspecht, Mittelspecht und Dreizehenspecht konnten unmittelbar am Nistplatz gesehen werden. Reisebericht und Artenliste folgen in Kürze.

Wachtelkönig, im Osten von Polen erfreulich zahlreich, 24.05.2012 Foto: Uwe Norra

Wachtelkönig, im Osten von Polen erfreulich zahlreich, 24.05.2012 Foto: Uwe Norra

Sperlingskauz im Bialowieza-Urwald, 25.05.2012 Digiskopie: Uwe Norra

Sperlingskauz im Bialowieza-Urwald, 25.05.2012 Digiskopie: Uwe Norra

Montag, 28. Mai 2012

Hemer: Graureihernachwuchs, Teichrohrsänger, Neuntöter, Waldlaubsänger und Baumpieper am 28.05.2012 (Gregor Zosel)

Heute auf der Suche nach Neuntötern führte mich mein Weg auf den ehemaligen Truppenübungsplatz Apricke. Seit Jahren regelmäßig wird dieses Gebiet von mir nach Neuntötern abgesucht. Heute war das Ergebnis: lediglich 2 Neuntötermännchen und ein Weibchen. Eine Nachsuche im Juni ist erforderlich ! Noch 2008 zählten Werner Prünte und ich (allerdings am 21.06.) noch 13 (!) Reviere. 2009 waren es nur noch 6 Reviere. Seit der Landesgartenschau hat sich vieles negativ entwickelt. Die Zahl der Hundehalter, Fahrradfahrer und Jogger hat sich noch erhöht. Ein Grund wird sein, daß die zuvor recht holprigen Wege neu asphaltiert wurden. Ein anderer Grund wird sein, daß alle Schilder, die auf eine Hundeanleinpflicht hinwiesen , abgebaut wurden. Somit ist diese Flächhe wohl“ offizeill“ den Hunden überlassen worden. Schon heute morgen um kurz nach 6:00 Uhr traf ich 5 Hundebesitzer mit freilaufenden Hunden. Nicht umsonst heißt das Gebiet nun „Sauerlandpark“. Ganze 2 Dorngrasmückenreviere und nur noch 3 singenden Baumpieper konnte ich auf diesem riesigen Gelände verhören. 1 Grauschnäpper und 1 Grünspecht ebenfalls hier. Aus dem angrenzenden Wald 2 singende Waldlaubsänger.
Desto erfreulicher war dann der diesjährige Brutnachweis der Graureiher im NSG Klärteich Riemke. Hier befindet sich eine Graureiherkolonie, in der die Brutvögel entweder im Schilf oder in niedrigen Weidenbüschen brüten. Der See ist lediglich von einem gegenüberliegenden Wiesenhang einsehbar, der aber einige Hundert Meter vom See entfernt ist. So ist eine genaue Zählung der Vögel sehr schwierig.
Dennoch konnte ich mindestens 2 Nester einsehen, wobei in einem Nest 4 Junge gefüttert wurden und in dem anderen Nest mindestens 2 Nestlinge saßen. Etwa 5 Altvögel flogen immer wieder im Seegebiet umher.
Am Westufer 2 singende Teichrohrsänger. Der größten Teil des Schilgebietes ist nicht einsehbar, bzw zu weit vom Rundweg entfernt, so daß sich hier wahrscheinlich weitere Teichrohrsängerreviere befinden.
Auf dem See, vom Westufer aus zu erkennen, waren mindestens 1 Kormoran, 3 Kanadagänse und 2 Graugänse.
1 Grün- oder Grauspecht fliegt über den See in den Hochwald hinein. Auf dem Weg ein Dompfaffpaar.

Nicht in den Bäumen brüten die Graureiher am Klärteich bei Riemke. Hier im Nest werden 4 Jungvögel gefüttert...am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Nicht in den Bäumen brüten die Graureiher am Klärteich bei Riemke. Hier im Nest werden 4 Jungvögel gefüttert...am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Graureiher fliegt im Hochwald des Sauerlandes. In Riemke ein gewohntes Bild.....am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Graureiher fliegt im Hochwald des Sauerlandes. In Riemke ein gewohntes Bild.....am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Teichrohrsänger im Gegenlicht...am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Teichrohrsänger im Gegenlicht...am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Dompfaff auf dem Weg nach Löwenzahnsamen suchend...am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Dompfaff auf dem Weg nach Löwenzahnsamen suchend...am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Reh in der Morgensonne auf der Orchideenwiese am See....am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Reh in der Morgensonne auf der Orchideenwiese am See....am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Apricke bei Hemer...am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Apricke bei Hemer...am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Ein zweites Männchen bevorzugt den schattigen Waldrand...am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Ein zweites Männchen bevorzugt den schattigen Waldrand...am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Neuntöterweibchen mit einer Raupe im Schnabel. Diese hat sie nicht selbst erbeutet, sondern ist zuvor als Brautgeschenk von dem Männchen überreicht worden...am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Neuntöterweibchen mit einer Raupe im Schnabel. Diese hat sie nicht selbst erbeutet, sondern ist zuvor als Brautgeschenk von dem Männchen überreicht worden...am 28.05.12 Foto: Gregor Zosel

Montag, 28. Mai 2012

Fröndenberg: Insekten am 27.05.2012 (Harald Maas)

War am 27.05.2012 bei dem sehr warmen Wetter in Ostüren Richtung Wald unterwegs und konnte einige Insekten aufnehmen:
– gemeine Blutzikade
– schwarze Schlupfwespe
– Distelbock

Vogeltechnisch konnte ich nichts fotografieren.

Blutzikade bei Fröndenberg-Ostbüren am 27.05.2012 Foto: Harald Maas

Blutzikade bei Fröndenberg-Ostbüren am 27.05.2012 Foto: Harald Maas

Schwarze Schlupfwespe bei Fröndenberg-Ostbüren am 27.05.2012 Foto: Harald Maas

Schwarze Schlupfwespe bei Fröndenberg-Ostbüren am 27.05.2012 Foto: Harald Maas

Distelbock bei Fröndenberg-Ostbüren am 27.05.2012 Foto: Harald Maas

Distelbock bei Fröndenberg-Ostbüren am 27.05.2012 Foto: Harald Maas

Sonntag, 27. Mai 2012

Kamen: Erster Schlupferfolg Kohlmeisenbrut, 27.05.2012 (Heino Otten)

Seit dem 15.05.2012 sitzt hier eine videoüberwachte Kohlmeise auf nun 6 Eiern – eine Notbrut (s. Datum und Eizahl). Das Tier brütete konstant, heißt: pro Stunde max. 2 x Ausfliegen um Futter und Nestmaterial zu suchen. In der Anfangsphase hat das Männchen nur 1 x gefüttert.
Zwischendurch gab`s bösen Besuch und das Weibchen sprang 2 x laut fauchen Richtung Einflugloch. Als ich draußen war, war der Eindringling längst weg. Ich tippe auf unsere täglichen Eichhörnchen, denn Elstern und Rabenkrähen sah ich lange nicht.
Bei den hohen Temperaturen der letzten Tage saß das Weibchen nur noch 10 bis 20 Sek. hechelnd auf dem Nest. Kurz vor dem Schlüpfen merkte die Meise, dass sich in den Eiern was tut, denn sie machte immer öfter den Handstand und wendete die Eier.
Am 27.05.2012 dann der Schlupf des ersten Jungvogels – noch keine Stunde alt, aber schon nach etwa 10 Min. eine dicke Raupe gefressen!

 

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Videoüberwachte Kohlmeisenbrut in Kamen, 27.05.2012 – Heino Otten

Sonntag, 27. Mai 2012

Fröndenberg/ Wickede: Wespenbussard, Turteltaube, Waldlaubsänger, Birkenzeisig, Flußuferläufer und Bruchwasserläufer am 27.05.2012 (Gregor Zosel)

Heute konnte ich weder auf der Kiebitwiese noch im Hammer Wasserwerk einen Flußregenpfeifer entdecken. Somit scheint sich derselbe Vorgang wie im letzten Jahr zu wiederholen. Auch hier verließen alle Flußregenpfeifer das Gebiet, als die Vegetation zu hoch wurde und somit keine Brutfläche mehr vorhanden war. Hier würde die ein oder andere angelegte Kiesinsel diese Vogelart wohl halten. Eine solche Kiesinsel wurde z.B. an einer neuen Beobachtungshütte in den Rieselfeldern Münster angelegt, wo seit dieser Woche ein Paar brütet.
Ansonsten konnte ich auf der Kiebitzwiese folgendes notieren: 1 Bruchwasserläufer, 1 Flußuferläufer ( an der Ruhr), 5 adulte Kiebitze und 5 Junge, 9 Reiherenten ( + 24 Ex auf Ruhr), 4 Nilgänse mit 3+6 Junge sowie 2 Höckerschwäne. In der Ruderalzone heute 2 singende Rohrammermännchen.
Der kurze Abstecher ins Hammer Waserwerk brachte im selben Revier wie im letzten Jahr eine andauernd rufende Turteltaube. Meist trug sie ihren Gesang von der Hochspannungsleitung vor.
Ansonsten hier im Gelände: 1 Kiebitz, 45 Kanadagänse mit 9 Junge, 1 Graugans, 6 Nilgänse und 3 Reiherenten. Am Wirtschaftsgebäude sind nun 11 Mehlschwalbennester bezogen und 2 Nester angefangen.
Anschließend führte mich mein Weg zum „Schwarzen Weg“ bei Wickede. Dieser führt von der Ruhrbrücke durch Naturschutzgebiete bis nach Vosswinkel. Auf dieser 2 stündigen Wanderung entdeckte ich ein überfliegendes Wespenbussardmännchen, 2 singende Waldlaubsänger sowie am Forsthaus ein Paar Birkenzeisige und ein paar Gebirgsstelzen.

Wespenbussard über dem NSG Luerwald am Schwarzen Weg bei Wickede....am 27.05.12 Foto: Gregor Zosel

Wespenbussard über dem NSG Luerwald am Schwarzen Weg bei Wickede....am 27.05.12 Foto: Gregor Zosel

Wespenbussard über dem NSG Luerwald am Schwarzen Weg bei Wickede....am 27.05.12 Foto: Gregor Zosel

Wespenbussard über dem NSG Luerwald am Schwarzen Weg bei Wickede....am 27.05.12 Foto: Gregor Zosel

Sonntag, 27. Mai 2012

Werne: Heiliger Ibis, Bruchwasserläufer und mehr in den Rieselfeldern am 26.05.2012 (K.Nowack)

Ein unberingter Heiliger Ibiss war heute in den Rieselfeldern Werne zu beobachten. Daneben konnte ich 9 Bruchwasserläufer, 1 Waldwasserläufer, 4 Flussregenpfeifer, 6 Kiebitze, 5 Misteldrosseln, 4 Kuckuke, viele Bachstelzen etliche Feldlerchen, und ein Paar Schnatterenten zählen.

Heiliger Ibiss in den Rieselfeldern Werne am 26.05.2012 Foto: K.Nowack

Heiliger Ibis in den Rieselfeldern Werne am 26.05.2012 Foto: K.Nowack

Samstag, 26. Mai 2012

Dortmund: Körnebach am 26.05.2012 (Tom & U. Peter)

Auf unserer Wanderung entlang des Körnebaches von Dortmund-Kurl nach Wasserkurl machten wir folgende Beobachtungen:
Do-Kurl am Körnebach: 1 Buntspecht, 1 Elster, Stockenten
Do-Husen am Körnebach: u.a. 1 Eisvogel, 2 Kormorane überfliegend, 1 Grünspecht, 1 Feldsperling, 1 Star überfliegend, Zilpzalp si, Mönchsgrasmücken si ,Amsel si., Kohlmeisen u. Blaumeisen singend, Ringeltaube, Rabenkrähe, Elster, Mehlschwalben u. Stockenten
Wasserkurl am Körnebach: 1 Teichrohrsänger in Ruhezone singend, 1 Graureiher, 1 Kuckuck rufend, 1 Blässhuhn, 1 Eichelhäher, 1 Mäusebussard, Zilpzalp si., Mönchsgrasmücken si., Amsel si., Kohlmeisen u. Blaumeisen singend, Stockenten u. Mehlschwalben.

Teichrohrsänger nutzt Gestrüpp in der Ruhezone als Singwarte, Dortmund 26.05.12 Foto: Tom Peter

Teichrohrsänger nutzt Gestrüpp in der Ruhezone als Singwarte, Dortmund 26.05.12 Foto: Tom Peter

Teichrohrsänger nutzt Gestrüpp in der Ruhezone als Singwarte, Dortmund 26.05.12 Foto: Tom Peter

Teichrohrsänger nutzt Gestrüpp in der Ruhezone als Singwarte, Dortmund 26.05.12 Foto: Tom Peter

Samstag, 26. Mai 2012

Fröndenberg / Unna / Bönen: Schlagschwirl, Feldschwirle, Wachteln, Waldohreulen, Waldkauz, Kuckucke, Teichrohrsänger, Nachtigallen, Baumfalken, Sumpfrohrsänger, Rohrweihe, u. a., 26.05.2012 (B.Glüer)

Die vergangene (laue) Mainacht habe ich mal genutzt, um nach Wachtelkönig & Co zu lauschen… – Es hat sich absolut gelohnt – wenn ich auch keinen Wachtelkönig ausmachen konnte. Bin bei noch völliger Dunkelheit, um 2.20 Uhr – bei 12,5 °C – aufgebrochen und habe den Raum östlich von Unna, von der Haarhöhe bei Fröndenberg, über Hemmerde, Bönen-Flierich, Bönen (Sesekeaue / Holzplatz) – bis zur Mühlhauser Mark, bzw. Uelzener Heide mit zahlreichen Stopps abfgefahren und war ca. 5 Stunden unterwegs. Absolutes Highlight war der metallische, leiernd sirrende und unverwechselbare Gesang eines Schlagschwirls(!) in den Hemmerder Wiesen um 4.15 Uhr. Doch von aufregenden Highlights mal abgesehen, bekommt man bei manchen Vogelarten auch ein viel exakteres Bild von ihrer Häufigkeit und Verbreitung, weil ihre Gesangsaktivitäten um den Sonnenaufgang herum deutlich höher sind als während des restlichen Tages. So fand ich absolut überraschend, dass ich in den Hemmerder Wiesen – die ich fast täglich aufsuche (das Gelände bis zum südlich gelegenen Bahnkörper und die nördlich angrenzende Horster Mühle eingeschlossen) – neben dem Schlagschwirl, 2 Feldschwirlen, 9 Sumpfrohrsängern „sage und schreibe“ 8(!) singende Nachtigallen ausmachen konnte.

Eine weitere Überraschung der Exkursion: 6 (!) Kuckucke, womit ein bereits von Gregor Zosel für das Ruhrtal beschriebener, ungewöhnlich hoher Bestand auch für den Unnaer Osten bestätigt werden konnte (allerdings kein Kuckuck mehr in der Mühlhauser Mark bzw. der Uelzener Heide). Im Einzelnen: Hemmerder Schelk (1), Hemmerde – Steinen (1), Bönen / Sandbachtal und Bönen-Lenningsen (2), Flierich / Hamm-Peddinghausen (1), Bönen / Holzplatz (1). Weiterhin erwähnenswert: je 1 rufende Wachtel im Hemmerde Ostfeld, nördlich Hemmerde-Steinen und süd-östlich von Bönen-Flierich. Östlich Bausenhagen Bettelrufe von jungen Waldohreulen, auf Priorsheide (westlich Bausenhagen) 1 rufender Waldkauz. In den Hemmerder Wiesen bei Tagesanbruch Rufe von Baumfalken – später bringt das Männchen einen geschlagenen Vogel zum Weibchen. Nach mehreren Jahren Unterbrechung gibt es offensichtlich erstmalig wieder einen Brutversuch von Baumfalken in den Hemmerder Wiesen – demgegenüber tut sich in Bönen-Bramey nichts (Umzug?). Ebenda wacht auch das Schwarzkehlchen-Männchen weiter über sein Revier. – Im Hemmerder Ostfeld werden von dem ersten Paar weiter flügge Junge versorgt. Dort auch eine weibliche Rohrweihe, sowie 3 Sumpfrohrsänger.

Auch bei Flierich noch 1 Feldschwirl und in den Schachtkuhlen bei Unna-Mühlhausen 1 Teichrohrsänger.

Außerdem kreuzten 3 Füchse und 1 Igel meinen nächtlichen Weg – zweimal 1 Steinkauz (Ansitz).

Schlagschwirl - ein Meister im Versteckspiel, 26.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Schlagschwirl - ein Meister im Versteckspiel, 26.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Schlagschwirl in den Hemmerder Wiesen, 26.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Schlagschwirl in den Hemmerder Wiesen, 26.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Schlagschwirl in den Hemmerder Wiesen, 26.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Schlagschwirl in den Hemmerder Wiesen, 26.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Schlagschwirl in den Hemmerder Wiesen, 26.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Schlagschwirl in den Hemmerder Wiesen, 26.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Schlagschwirl in den Hemmerder Wiesen, 26.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Schlagschwirl in den Hemmerder Wiesen, 26.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Baumfalke mit `Brautgeschenk´ (Bachstelze?) / Hemmerder Wiesen, 26.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Baumfalke mit `Brautgeschenk´ (Bachstelze?) / Hemmerder Wiesen, 26.05.2012 Foto: Bernhard Glüer

Samstag, 26. Mai 2012

Schwerte: Uferschwalben, 26.05.12 (Quelle/Beob.: www.agon-schwerte.de / U. u. D. Ackermann)

Villigst: In der Wassergewinnung Villigst wurde ein Sandhaufen von etwa 50 Uferschwalbenpaaren spontan besiedelt. Die Wasserwerke Westfalen wurden gebeten Fremdfirmen darauf hinzuweisen, den Sandhaufen in dieser Brutsaison nicht anzurühren [Fotos unter www.agon-schwerte.de].

Samstag, 26. Mai 2012

Unna: Schwarzkehlchen, Wiesenweihe, Gelbspötter am 25.05.2012 (Gisbert Herber-Busch)

Heute morgen in den Hemmerder Wiesen konnte ich das männliche Schwarzkehlchen endlich wieder einmal sichten. Außerdem zog eine männliche Wiesenweihe vorbei. In den Büschen an der Amecke war ein Gelbspötter zu hören.

Freitag, 25. Mai 2012

Kreis Unna: Wiesenweihe, 25.05.2012 (H. Illner)

Auch in diesem Jahr brütet wieder eine Wiesenweihe im Kreis Unna.

Freitag, 25. Mai 2012

Fröndenberg: Steinschmätzer, Braunkehlchen, Neuntöter, Bruchwasserläufer und Schwarzmilan am 25.05.2012 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag konnte ich an der Wasserschutzzone südwestlich von Altendorf in den Hecken auf den Ruhrwiesen ein Neuntöterpaar entdecken. Auf einem frischem Maisfeld ein Steinschmätzer. Über den Wiesen ein kreisender Schwarzmilan.
Einen weiteren Neuntöter (W) entdeckte ich in der Hecke an der NABU-Fläche nördlich des Hohenheider Henrichsknübels.
Ein Braunkehlchenmännchen hielt sich heute in der Ruderalzone am Flößergraben auf der Kiebitzwiese auf.
Auf der Vernässungsfläche der Kiebitzwiese 5 Bruchwasserläufer, 6 Flussregenpfeifer, 6 adulte Kiebitze mit 6 Kiebitzjungvögel, 2 Höckerschwäne und 15 Reiherenten. Ebenfalls 15 Reiherenten auf der Ruhr an der Rammbachmündung. Bei den Flussregenpfeifer war heute „Wettkampftag“. Auf einer trockenfallenden Schlammfläche veranstalteten 4 Vögel ein regelrechtes Wettrennen. Immer wieder liefen sie die Fläche auf und ab. Ob es sich um ein Balzritual handelte oder um eine Revierabgrenzung bleibt mir ein Rätsel. Zumindest habe ich einen solchen „Sprint“ bei Regenpfeifern noch nicht beobachten können.

Auf die Plätze, fertig, los......am 25.05.12 Foto: Gregor Zosel

Auf die Plätze, fertig, los......am 25.05.12 Foto: Gregor Zosel

Wer wohl als Erster durchs Ziel geht ?....am 25.05.12 Foto: Gregor Zosel

Wer wohl als Erster durchs Ziel geht ?....am 25.05.12 Foto: Gregor Zosel

Freitag, 25. Mai 2012

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