Monatsarchiv für Juni, 2009

Fröndenberg: Rotmilan und Neuntöter am 28./30.06.2009 (Jens Brune)

Die Rotmilane östlich Bausenhagen haben leider kurz vor Ausflug ihre Horste aufgegeben. Bei einem konnte ich gar nichts feststellen, beim zweiten ist ein Jungvogel auf dem Horst gerupft worden, der andere lag tot unter dem Horst. Der Übeltäter ist aber unklar, also ob vielleicht Vierbeiner oder aber Geflügelter. Der dritte Rotmilan ist ein wenig später dran als der Rest, aktuell aber noch da und mit Jungvögeln, vermutlich 2.
Für die Neuntöter- Fraktion: Am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr ein Neuntöter- Mann bei den drei Büschen westlich des Pappelwäldchens bei Steinen.

Dienstag, 30. Juni 2009

Bönen: Wespenbussard und Habicht am 30.06.2009 (Martin Wenner)

Bei diesem Wetter haben wir auf dem Rückweg von Münster nur einen kurzen Abstecher nach Bönen-Flierich gemacht. In den 15 Minuten, die wir dort waren, konnten wir allerdings einen Wespenbussard beobachten, zu dem sich noch ein Habicht gesellte. Auch dem Wespenbussard war es offensichtlich zu warm. Um sich zu kühlen fuhr er während des Fluges öfter das „Fahrgestell“ aus.

Wespenbussard bei Bönen-Flierich am 30.06.2009 Foto: Martin Wenner

Wespenbussard bei Bönen-Flierich am 30.06.2009 Foto: Martin Wenner

Wespenbussard bei Bönen-Flierich am 30.06.2009 Foto: Martin Wenner

Wespenbussard bei Bönen-Flierich am 30.06.2009 Foto: Martin Wenner

Habicht und Wespenbussard bei Bönen-Flierich am 30.06.2009 Foto: Martin Wenner

Habicht und Wespenbussard bei Bönen-Flierich am 30.06.2009 Foto: Martin Wenner

Dienstag, 30. Juni 2009

Fröndenberg: Waldwasserläufer, Krickenten und Orpheusspötter – erste Hinweise auf eine Brut vom 30.06.2009 (W. Prünte)

Am Gelsenkirchener Wasserwerk in Fröndenberg heute 2 Waldwasserläufer und 1 Pärchen Krickenten (schon Kleingefiedermauser erkennbar). Der Orpheusspötter im Thabrauck in Fröndenberg-Strickherdicke singt weiterhin in der hier schon beschriebenen Blutbuche, den Fahrzeugverkehr in unmittelbarer Straßennachbarschaft völlig ignorierend. Im Gegenteil: Heute konnten zweimal in diesem Revier gleich 2 Orpheusspötter zusammen beobachtet werden – eine Brut wird immer wahrscheinlicher.

Dienstag, 30. Juni 2009

Fröndenberg: Grauschnäpper aus dem Liegestuhl heraus am 29.06.2009 (Fabian, Sabine u. Gregor Zosel)

Heute nach Feierabend konnten wir einige schöne Beobachtungen aus dem Liegestuhl heraus in unserem und Nachbars Garten machen. Der Grauschnäpper (lange vermißt) geht nun seit etwa 2 Wochen jeden Tag auf Mückenjagd von verschiedenen Sitzwarten aus. Die Heckenbraunelle hat nun auch flügge Jungvögel. Neben „unserem“ Girlitz sang die ganze Zeit der Zaunkönig. In den Fichten im Park turnen die Sommergoldhähnchen. Viele Meisen nutzen die Vogeltränke bei diesem trockenen Sommer als Badewanne. Singdrossel und Amseln suchen auf den Rasenflächen nach Nahrung.

Grauschnäpper bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Grauschnäpper bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Grauschnäpper bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Grauschnäpper bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Flügge Heckenbraunelle bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Flügge Heckenbraunelle bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Zaunkönig bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Zaunkönig bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Vj. Amselmännchen bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Vj. Amselmännchen bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Vj. Amselmännchen bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Vj. Amselmännchen bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Montag, 29. Juni 2009

Unna: Birkenzeisig und Feldschwirl am 29.06.2009 (W. Prünte)

Heute ein Paar Birkenzeisige im Bereich der „Werkstatt“ (Fortbildungsstätte für arbeitslose Jugendliche). In der Uelzener Heide ein fütternder Feldschwirl.

Montag, 29. Juni 2009

NRW/D: Nabu-Pressemitteilung Grünfinkensterben – 29.06.2009

Pressemeldung
NABU NRW
Nr. 31/09 —- 29.Juni 2009

Umwelt / Vögel
Rätselhaftes Grünfinkensterben
NABU bittet Bevölkerung um Mithilfe

Düsseldorf/Berlin – Ein rätselhaftes Vogel-Sterben beunruhigt derzeit viele Menschen. Zunächst in Schleswig-Holstein, dann auch in Niedersachen und Nordrhein-Westfalen fanden Vogelfreunde seit Anfang Mai immer öfter sterbende und tote Grünfinken an künstlichen Futterstellen. Jetzt liegen auch Funde aus Sachsen und Bayern vor, womit das Phänomen womöglich bundesweit auftritt. Der NABU will die Umstände des qualvollen Todes vieler unserer Singvögel dokumentieren und die Hintergründe gemeinsam mit Veterinären aufklären.

Zunächst wurden dem NABU vor allem tote Vögel aus Schleswig-Holstein gemeldet. An vielen Futterstellen, die Naturfreunde auch im Sommer betrieben, waren tote Grünfinken aufgefunden worden, ohne dass der Grund dafür ersichtlich war. Futterproben und tote Vögel gelangten schließlich auf Bitten des NABU an das Landeslabor in Neumünster, das die Tiere untersuchte.

Veterinäre gehen derzeit von einem Befall mit Trichomonas gallinae aus. Der Einzeller, ein kleines Geißeltierchen, wurde kürzlich in Nordrhein-Westfalen vom Staatlichen Veterinärmedizinischen Untersuchungsamt in Arnsberg bei Untersuchungen an toten Grünfinken nachgewiesen. 2008 konnten bereits Trichomonaden bei Grünfinken in Norwegen, Irland, England und Schottland bestätigt werden. Der Erreger verursacht Entzündungen des Rachen und Schlundes. Ähnliche Befunde können bei Singvögeln aber auch durch Salmonellen hervorgerufen werden. Es sind daher in jedem Fall weitergehende Untersuchungen zur Klärung der Veränderungen erforderlich. Wichtig ist die Einsendung frisch toter Vögel.

Erkrankte Tiere zeigen gelbliche Beläge auf der Schleimhaut des Schlundes und vereinzelt auch des Rachens. Der Schnabel ist verklebt. Häufig finden sich noch Körner im erweiterten Schlund. Die Tiere sind kurzatmig und wirken matt, apathisch und schlafen überdurchschnittlich viel. Ihr Gefieder ist meist stark aufgeplustert. In der Regel sterben die Tiere nach kurzer Krankheitsdauer an der Infektion. Andere Arten wie Buchfink, Gimpel, Stieglitz und Kernbeißer sind aktuell ebenfalls betroffen. Trichomonadosen sind ebenfalls von Tauben („gelber Knopf“), Hühnern und Greifvögeln bekannt. Sie sind hochgradig infektiös und übertragen sich rasch von einem Tier auf das andere. Für Menschen ist der Erreger dagegen harmlos.

Zur Aufklärung des Massensterbens von Grünfinken bittet der NABU die Bevölkerung um Mithilfe. Wer selbst tote Vögel gefunden hat, wird gebeten, dies dem NABU unter Beantwortung einiger Fragen zur Situation am Fundort umgehend über die Internetseite http://Gruenfinken.NABU-SH.de zu melden. Sterbende und frisch tote Finken, die unter ähnlichen Bedingungen gefunden wurden, sollten zum Nachweis des Erregers unverzüglich den Veterinärmedizinischen Untersuchungsämtern der Länder gebracht werden.

Für Rückfragen:
NABU Schleswig-Holstein, Ingo Ludwichowski, Tel. 04321-953073
Staatliches veterinärmedizinisches Untersuchungsamt Arnsberg, Dr. Martin Peters, Tel. 02931-809256
Dr. Markus Nipkow, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 030-284984-1620

Im Internet zu finden unter www.NABU.de

Montag, 29. Juni 2009

Werne: Ligusterschwärmer am 28.06.2009 (Raphaela Klute)

Am 28.06.2009 traf ich in meinem Garten in Werne auf einen Ligusterschwärmer.

Ligusterschwärmer bei Werne am 28.06.2009 Foto: Raphaela Klute

Ligusterschwärmer bei Werne am 28.06.2009 Foto: Raphaela Klute

Sonntag, 28. Juni 2009

Fröndenberg / Bönen / Werl: Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), Wachtel am 28.06.2009 (B. Glüer)

Bahnt sich bei den Schmetterlingen ein neuer Einflug aus dem Mittelmeerraum an? – Im eigenen Garten heute an Natternkopfblüten für mich das erste Exemplar (2009) des wanderfreudigen Taubenschwänzchens und in Bönen (Woortstraße) 1 weiteres Exemplar an Phlox. Beide in ihrer unverwechselbaren Art, wie ein Kolibri im Schwirrflug Nektar saugend. Dabei zeigte sich, dass die Natternkopfblüten deutlich weniger zu bieten hatten als der Phlox. Vor den Natternkopflüten stand das Taubenschwänzchen nur Bruchteile von Sekunden, während die „Phloxtankstelle“ jeweils für mehrere Sekunden pro Blüte angezapft wurde.
Nördlich Werl-Sönnern – noch hinter dem Klärschlammentsorger Pieper – eine rufende Wachtel in einem Weizenfeld.

Taubenschwänzchen an Natternkopf, 28.06.09 Foto: Bernhard Glüer

Taubenschwänzchen an Natternkopf, 28.06.09 Foto: Bernhard Glüer

Taubenschwänzchen an Natternkopf, 28.06.09 Foto: Bernhard Glüer

Taubenschwänzchen an Natternkopf, 28.06.09 Foto: Bernhard Glüer

Sonntag, 28. Juni 2009

Bönen: Neuntöter, Baumpieper, Grauschnäpper u.a. am 27./28.06.2009 (Martin Wenner)

Im NSG Sandbachtal hielten sich in der Schilffläche mindestens 2 Sumpfrohrsänger auf. Dort auch mindestens 2 Dorngrasmücken und 1 Gartengrasmücke.
In einer Schonung (Eschen, Kirschen, Erlen u.a.) tummelten sich mindestens 4 Baumpieper. Am östlichen Ende des NSG, schon nahe der Bebauung, 2 (!) männliche Neuntöter (nur ca. 150m von einander entfernt), 2 Grauschnäpper auf einem Zaun (ca. 20 m auseinander) sowie ein jagender Baumfalke. Am Wegrand machte ein C-Falter Rast. Auf verblühtem Raps saßen mehrere Goldammern.
Bei Flierich, bereits gestern, ein Hausrotschwanz. Heute ebenda 1 männl. Turmfalke, 3 Mäusebussarde und 2 Schwarzmilane. Letztgenannte ließen sich beide in dem Waldstück nördlich der L 663 (Höhe Pedinghausen) nieder.

Baumpieper bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Baumpieper bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Baumpieper bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Baumpieper bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Baumpieper bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Baumpieper bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Neuntöter bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Neuntöter bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Neuntöter bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Neuntöter bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Grauschnäpper bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Grauschnäpper bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Baumfalke bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Baumfalke bei Bönen am 28.06.2009 Foto: Martin Wenner

Hausrotschwanz bei Bönen-Flierich am 27.06.2009 Foto: Martin Wenner

Hausrotschwanz bei Bönen-Flierich am 27.06.2009 Foto: Martin Wenner

Sonntag, 28. Juni 2009

Fröndenberg: Kolkrabe, Grauschnäpper, Girlitz, Wacholderdrossel am 28.06.2009 (W. Prünte)

Während des Besuches der ukrainischen Jugendgruppe bei der Naturpädagogin Heike Niemand auf dem Gelände des Hauses der Mitte in Fröndenberg-Stentrop stellten sich die Vögel wie bestellt von selbst ein: Wacholderdrosseln verteidigten um das Haus herum ihre Brutreviere. Mit von der Partie auch ein Paar Grauschnäpper sowie ein singender Girlitz. Über dem Gebäude flogen zwei Kolkraben in Richtung Süd.

Sonntag, 28. Juni 2009

Unna: Grauschnäpper und Bluthänflinge am 28.06.2009 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag 2 Grauschnäpper im Böckenweg/Siddinghausen in einem Bauerngarten mit Obstbäumen. Im dahinterliegendem Wiesental mit seinen Hecken mindestens 3 Paare des Bluthänflings. Dafür aber kein Neuntöter.

Bluthänfling bei Unna am 28.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Bluthänfling bei Unna am 28.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Bluthänfling bei Unna am 28.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Bluthänfling bei Unna am 28.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Bluthänfling bei Unna am 28.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Bluthänfling bei Unna am 28.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Sonntag, 28. Juni 2009

Kreis Unna/Münsterland: Großer Schillerfalter am 27.06.2009

Jetzt unterwegs – Grosser Schillerfalter

Großer Schillerfalter am 27.06.2009

Großer Schillerfalter am 27.06.2009

Samstag, 27. Juni 2009

Fröndenberg: Baumfalke,Turteltaube und seltsames Maulwurfsterben am 27.06.2009 (Gregor Zosel)

Heute bei Sonnenaufgang endlich mal wieder das Rufen der Turteltaube auf der Kiebitzwiese. Hier auch ein singender Feldschwirl. Während viele Arten ihre Jungen schon fast groß haben, sind einige Bleßrallen immer noch am Brüten. Westlich des Wehres 2 Zwergtaucher ohne Junge. Die Eisvögel am Wehr scheinen auch Junge zu füttern; so berichtete ein Angler, daß gestern unentwegt 2 Eisvögel diese Wand anflogen. Der immer wieder gesichtete Baumfalke scheint wohl doch im Auwald in dem alten Pappelbestand zu brüten. So konnte ich heute einen Baumfalken mit Futter von Warmen kommend beobachten, wie dieser in besagten Wald einflog. Einige flügge Wacholderdrosseln machen ihre ersten Flugversuche. Ein fliegender rufender Grünspecht westlich des Wehres. Ebenfalls in der Nähe des Hindenburg Hains eine Rabenkrähe, die einen jungen Singvogel als Frühstück verspeiste. Dagegen reine Vegetarier 4 Distelfinken in den Distelbeständen am Ruhrufer. Die auf den Hochspannungsleitungen über der Kiebitzwiese sitzenden etwa 100 Schwalben, meist flügge Rauchschwalben und wenige Uferschwalben, erinnerten schon an den Herbst. Weitere ca. 100 Uferschwalben am Wehr, wo nur noch einzelne Brutröhren in der Spundwand angeflogen werden.
Keine Erklärung fand ich für folgendes Phänomen. Neben 2 Maulwürfen auch eine tote Feldmaus auf dem Ruhrweg. Seltsam war hier zu erkennen, daß alle toten Tiere eine blutverschmierte Schnauze hatten. Daneben keine weiteren Verletzungen. Schon gestern fand ich einen toten Maulwurf mit gleichen Blutspuren in Ardey am Küchenberg. Eine Vergiftung halte ich für unwahrscheinlich, da diese Gebiete von den nächsten Wohngebieten weit entfernt sind und auch Landwirtschaft hier keine Rolle spielt. Handelt es sich möglicherweise um eine Erkrankung , die besonders diese Kleintiere heimsucht ?

Blessralle bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blessralle bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Rabenkrähe mit Beute bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Rabenkrähe mit Beute bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Rabenkrähe mit Beute bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Rabenkrähe mit Beute bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Distelfink bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Distelfink bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Distelfink bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Distelfink bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Distelfink bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Distelfink bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Rauch- und Uferschwalben bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Rauch- und Uferschwalben bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Maulwurf bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Maulwurf bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Maulwurf bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Maulwurf bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Sumpfrohrsänger bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Sumpfrohrsänger bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Großes Ochsenauge bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Großes Ochsenauge bei Fröndenberg am 27.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Samstag, 27. Juni 2009

Fröndenberg/ Bentrop: Leben auf dem Bauernhof am 26.06.2009 ( Sabine + Gregor Zosel, Christel Guthoff)

Heute haben wir den Bauernhof Guthoff in Bentrop aufgesucht, um den Turmfalkennachwuchs zu bestätigen. Vorgestern haben S. Zosel und Ch. Guthoff von einer mit Obstbäumen besetzten Kuhweide ein Turmfalkenpaar mit flüggen Jungen in einem angrenzenden Baumbestand beobachten können. Davon hielt sich heute nur noch ein diesjähriges Männchen in diesem Gelände auf. Wie der Zufall es wollte, konnten wir ebenfalls in der Obstwiese 2 Grauschnäpper bei der Jagd sichten, die hier mit vielen natürlichen Höhlen in den Obstbäumen ideale Brutmöglichkeiten finden. Wie Ch. Guthoff berichtete, hielt sich vor etwa 2 Jahren in dem Kuhstall ein Steinkauz auf. Ob er ebenfalls Brutvogel rund um den Bauernhof war oder noch ist, ist von den Besitzern nicht bekannt. Regelmäßiger Brutvogel im Kuhstall ist die Rauchschwalbe , die mit mindestens 3 Paaren vertreten ist.

Turmfalke bei Bentrop am 26.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Turmfalke bei Bentrop am 26.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Turmfalke bei Bentrop am 26.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Turmfalke bei Bentrop am 26.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Grauschnäpper bei Bentrop am 26.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Grauschnäpper bei Bentrop am 26.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Grauschnäpper bei Bentrop am 26.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Grauschnäpper bei Bentrop am 26.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Rauchschwalbe bei Bentrop am 26.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Rauchschwalbe bei Bentrop am 26.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Freitag, 26. Juni 2009

Bergkamen/Lünen: Beobachtungen am 25.06.2009 (Klaus Ashoff)

Am 25.06.09 gegen Mittag mindestens zwei Wiesenpieper auf der Halde „Große Holz“. Ebenso einige Schmetterlinge.
Gegen Abend Männliche Mönchsgrasmücke im meinem Garten in Lünen Wethmar nähe der Westfalia. In der Lippe Aue Westfalia ein Dorngrasmückenpaar. Auf der Fläche sind seit ein paar Tagen 4 Schottische Hochlandrinder, mal sehen wie sich die Fäche jetzt entwickelt. Leider scheint man es zu versäumen, hier die natürlichen Gegebenheiten zu nutzen um eine Beobachtungsstelle zu errichten, nachdem die Brücke eröffnet ist.

Freitag, 26. Juni 2009

Fröndenberg: ein weiterer Orpheusspötter, neuer Neuntöter, Wasservogelzählung am 25.06.2009 (W. Prünte)

Heute einen weiteren Orpheusspötter in Fröndenberg-Warmen, und zwar im sogenannten Ölmühlental gefunden. Der Vogel sang gegen 11 Uhr ununterbrochen.
In einer Gebüsch-Anpflanzung unter einem Windrad an der Hohen Wand in Fröndenberg-Bausenhagen ein weiteres Neuntöter-Paar.
Am Hammer Wasserwerk heute u. a. 2 Bruchwasserläufer, 2 Waldwasserläufer, 3 ad. Flussregenpfeifer, 15 Kiebitze, 3 dj. Schafstelzen, 2 Rostgänse, 70 Kanadagänse, 15 Nilgänse, 2 Graugänse.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Fröndenberg: Sumpfrohrsänger, Goldammer, Schafstelze und Blutbär am 24.06.2009 (H. Knüwer)

In der offenen Feldflur nördlich der Wilhelmshöhe wurden 2001 zwei Ackerflächen (1,1 ha und 1,8 ha) für Naturschutzzwecke erworben und dauerhaft aus der Nutzung genommen, um vor allem rückläufige Arten der offenen Feldlandschaft zu fördern. Auf beiden Ackerbrachen hat sich im Laufe der Jahre eine reichhaltige Fauna und eine noch immer lückige, artenreiche Flora eingestellt (keine Bodenbearbeitung bis Ende 2008). Erstaunlich war die auf beiden Flächen immer stärker ins Gewicht fallende Ausbreitung von Gehölzen, dem erstmalig und versuchsweise auf einer der beiden Teilstücke durch Einsatz einer Kreiselegge mit einigem Erfolg begegnet wurde. Auf dieser weitgehend gehölzarmen Brachfläche haben auch in diesem Jahr wieder Feldlerchen, Schafstelzen und möglichweise auch zwei Rebhuhnpaare gebrütet. Die Wertigkeit für Insekten (insbesondere Schmetterlingsarten wie u.a. auch der Blutbär) ist nicht minder groß. In der zweiten, drei Jahre lang nicht gemulchten Fläche nehmen mittlerweile mannshohe Strauchweiden einen Großteil der Fläche ein. Mehrere Sumpfrohrsängerpaare und auch Goldammern brüten hier aktuell. Wer ist nun wichtiger, Feldlerche und Blutbär oder Sumpfrohrsänger und Goldammer? Alle drei Vogelarten zeigen abnehmende Bestandstrends. Die Entscheidung wird wohl zu Gunsten der offenen Feldflur ausfallen, weil mit dem Grunderwerb das Ziel verfolgt wurde, die Arten der offenen Ackerlandschaft zu fördern und nicht, eine Feldholzinsel und letztlich eine Waldfläche entstehen zu lassen. Die Arten der lückigen Gebüsche werden also nach der für das kommende Winterhalbjahr vorgesehenen Gehölzbeseitigung zumindest vorübergehend das Nachsehen haben.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Unna-Hemmerde: Wiesenweihe, Wiesenpieper und Wachtel am 24.06.2009 (H. Knüwer)

Im Hemmerder Ostfeld eine rufende Wachtel (wohl die, die bereits am 1.6. von B. Glüer gemeldet worden war). Dort auch ein jagendes Wiesenweihen-Männchen sowie mehr als 10 z. T. singende Wiesenpieper, nicht nur in den dortigen Grünlandflächen, sondern auch auf und über den breiten Grünstreifen entlang der Wirtschaftswege.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Schwerte: Neuntöter am 24.06.2009 (Beob.: S. Kolbe, Meld.: H. Staedtler, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Bürenbruch: Ein weiteres Neuntöterrevier zwischen Hof Am Hachen und Elsebachtal.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Werl: Sperber und Grünfink am 24.06.2009 (Martin Wenner)

Am späten Nachmittag entdeckte ich über dem Nachbargrundstück einen Sperber. Er schoss kurzerhand in den Garten hinab und tauchte dann über unserem Grundstück mit einem Grünfink in den Fängen wieder auf. Damit sorgte er für eine weitere Demzimierung der Grünfinken, nachdem bereits 2 (wie auch schon aus dem Münsterland berichtet) zunächst teilnahmslos wirkend und einige Tage später völlig aufgeplustert gestorben sind.

Sperber mit Grünfink bei Werl am 24.06.2009 Foto: Martin Wenner

Sperber mit Grünfink bei Werl am 24.06.2009 Foto: Martin Wenner

Mittwoch, 24. Juni 2009

Fröndenberg: Zwei Teichrohrsänger aus Belgien zurückgemeldet (24.06.2009 – W. Prünte)

Das an dieser Stelle vielfach angesprochene Beringungsprogramm während des letzten Wegzuges in Fröndenberg-Frömern hat zwei neue Wiederfunde erbracht:
Ein am 12. August 2008 markierter Tecihrohrsänger wurde am 16. August 2008 in Brabant Wallon (Belgien), 226 Kilometer entfernt, während einer Zugrast kontrolliert. Ein zweiter Teichrohrsänger, beringt am 16. August 2008 in Frömern, wurde nur vier Tage später am selben Ort vom selben Beringer in Belgien bestätigt. Als hätten sich die beiden Rohrsänger „abgesprochen“…

Mittwoch, 24. Juni 2009

Fröndenberg: Bruchwasserläufer, Waldwasserläufer am 24.06.2009 (H. Luther, W. Prünte)

Heute am Gelsenkirchener Wasserwerk in Fröndenberg u. a. 2 Bruchwasserläufer, 4 Waldwasserläufer und 3 ad. und 3 juv. Flussregenpfeifer.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Unna: Klappergrasmücke, Girlitz und Steinkauzfütterung am 23.06.2009 (M. Freese)

Am Massener S-Bahnhof eine singende Klappergrasmücke, an der Massener Feuerwehr ein singender Girlitz. Das anscheinend einzige Junge der (Schorn-)Steinkäuze auf unserem Hof in Hibbingsen konnte ich heute im letzten Licht zwischen 22:45 und 23:00 Uhr auf dem Schornstein beobachten. Es stieß Bettelrufe aus und wurde von beiden Elternteilen versorgt.

Dienstag, 23. Juni 2009

Bergkamen/Werne: Grauschnäpper am 23.06.2009

Am 23.06.2009 an der Ökologiestation in Bergkamen-Heil (NSG Lippeaue zwischen Werne und Heil) ein rufender Grauschnäpper und eine rufende Hohltaube. Am Solebad in Werne ein rufender Grauschnäpper und eine singende Gebirgsstelze.

Dienstag, 23. Juni 2009

Druckfrisch: Die Brutvögel Hagens

Gerade erschienen und in sehr ansprechender Aufmachung jetzt beziehbar: der Brutvogelatlas der Nachbarstadt Hagen

Aus den Internetseiten der Herausgeber zur Buchpräsentation:

„Die Brutvögel Hagens“ ist eine Bestandsaufnahme aller Vogelarten, die im Zeitraum von 1997 bis 2008 in Hagen gebrütet haben. Es wird für nachfolgende Generationen ein wertvolles Nachschlagewerk über die Vogelwelt in unserer Zeit sein und dient dazu Bestandentwicklungen zu beobachten und über die Jahre zu bewerten. Vielleicht hilft es die Bestände der einen oder anderen Art zu sichern oder zu verbessern. Zur Erfassung der umfangreichen Daten haben 20 Hagener Ornithologen mitgearbeitet. 11 Jahre lang wurden von dieser „Arbeitsgemeinschaft Avifauna Hagen“ ehrenamtlich Bestände erfasst und historische Daten aufgearbeitet. Auf diese Weise entstand ein recht genaues Bild über den Zustand der Hagener Vogelwelt und deren Lebensräume.

Alles Wissenswerte und die Bezugsinformationen auf der lesenswerten Internetseite „Die Brutvögel Hagens“!

Dienstag, 23. Juni 2009

Fröndenberg: Orpheusspötter am 22.06.2009 (Jan Ole Kriegs)

Am 22.06.2009 sang der Orpheusspötter (s. Meldung vom 30.05.2009) am Thabrauck noch immer.
Anbei einige neue mp3-Dateien von Tonaufnahmen, die ich gemacht habe:

Orpheusspötter, Tonaufnahme 1 von Jan Ole Kriegs am 22.06.2009 aus Fröndenberg
Orpheusspötter, Tonaufnahme 2 von Jan Ole Kriegs am 22.06.2009 aus Fröndenberg
Orpheusspötter, Tonaufnahme 3 von Jan Ole Kriegs am 22.06.2009 aus Fröndenberg

Montag, 22. Juni 2009

Unna/Bönen/Fröndenberg: Kuckuck, Kolkrabe und Greifvögel am 21./22.06.2009 (Jens Brune)

21.06. 1 Kuckuck vom Steiner Holz Richtung Südwest fliegend
1 Kolkrabe östl. Ostbüren mit Nahrung und Mauserlücken
1 Rotmilan Feldflur Wilhelmshöhe
1 Neuntöterpaar Ecke Bimbergtal/südl. A44 in Anplanzung
22.06. 1 Kuckuck Richtung Steiner Holz fliegend

Alle Habichtpaare, die bis Mitte Mai gebrütet haben, haben auch mit Erfolg Junge großgezogen. Insgesamt ist das Ausflugdatum für die Habichte sehr spät.
Beim Mäusebussard sieht die Lage bedeutend schlechter aus. Hier scheinen sehr viele Mäusebussarde ihr Brutgeschäft im Mai abgebrochen zu haben. Z. B. haben die 2 Paare im Mühlenbruch keinen Burterfolg. Genaueres steht noch aus.
Bei den Rotmilanen sieht es bis jetzt ganz gut aus. Erste Paare haben bereits flügge Junge. Ende nächster Woche weiß man mehr.

Montag, 22. Juni 2009

Orpheusspötter und Klimawandel

Ein informativer Artikel in der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau behandelt die Folgen des Klimawandels auf die Vogelwelt in Deutschland und Europa. Auch der Orpheusspötter spielt darin eine Rolle . . .

Montag, 22. Juni 2009

Fröndenberg: Birkenzeisige und Goldammer am 22.06.2009 (W. Prünte)

Während einer Stadtbesichtigung mit ukrainischen Freunden in Fröndenberg konnte ich über diese beiden Vorkomnisse nicht hinweggucken: Im Bereich des ehemaligen Konfektionshauses Riekenbrauck hielten sich 2 Birkenzeisige auf. In der Innenstadt nicht weit vom Bruay-Platz entfernt sang in einem Garten- bzw. Hanggelände südlich der beiden Innenstadt-Kirchen eine Goldammer. Ein zarter Hinweis auf Verstädterungs-Tendenzen auch bei dieser Art?? Am winterlichen Futterplatz auf dem dicht besiedelten Fröndenberger Mühlenberg war die Art in der kalten Jahreszeit immer vertreten…

Montag, 22. Juni 2009

Unna: Nachwuchs beim Schornsteinkauz am 21.06.2009 (M. Freese)

Ausnahmsweise zeigten sich heute zwei Käuze auf dem Schornstein. Auch ohne Fernglas fiel direkt auf, dass die beiden einen deutlichen Größenunterschied aufwiesen. Die Bestätigung und Freude folgte dann über die Fotokamera. Es handelte sich um einen adulten und einen juvenilen Steinkauz! Offene Fragen sind: Hat die Brut im Schornstein erfolgt und gibt es noch weitere Jungvögel?

Steinkauz und Jungvogel bei Unna am 21.06.2009 Foto: Michael Freese

Steinkauz und Jungvogel bei Unna am 21.06.2009 Foto: Michael Freese

Steinkauz und Jungvogel bei Unna am 21.06.2009 Foto: Michael Freese

Steinkauz und Jungvogel bei Unna am 21.06.2009 Foto: Michael Freese

Sonntag, 21. Juni 2009

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